Sportbrillen

Rund jeder zweite Österreicher ist fehlsichtig und benötigt im täglichen Leben eine Brille oder Kontaktlinsen. Aber von denen, die Sport betreiben, verwendet nur jeder Fünfte einen Sehbehelf. Das bedeutet: „Vor allem bei Geschwindigkeitssportarten wie Skifahren, Mountainbiken, aber auch Inlineskaten kann schlechtes Sehen wirklich fatale Unfallfolgen haben“, warnt Augenoptikermeister Komm.-Rat Gerhard Gschweidl, MSc.

Von den etwa 20 Prozent, die auch beim Sport nicht auf die Brille verzichten, verwendet nur jeder Zehnte eine spezielle Sportbrille. Der Rest ist mit der Alltagsbrille unterwegs. Um aber mit optimaler Sehleistung „an den Start“ zu gehen, reicht das Tragen der Alltagsbrille meist nicht aus, denn Sportler finden unterschiedliche Lichtverhältnisse vor, die das Auge durch Anpassung ausgleichen muss. „Eine gute Sicht bedeutet aber auch, die Übersicht zu bewahren und rasch reagieren zu können, Hindernisse zu erkennen und dadurch Unfälle zu vermeiden“, so  Gschweidl, der an das Verantwortungsbewusstsein sich selbst und gegenüber Dritten, appelliert. Durch eine stetige Weiterentwicklung im Bereich der Sportoptik ist es möglich, auch gebogene High-Tech-Sportbrillen mit optischen Gläsern auszurüsten. „Die Gläser werden dabei für jeden Brillenträger maßgeschneidert und so berechnet und geschliffen, dass die Korrektionswirkung bis an die Gesichtsfeldseiten einwandfrei funktioniert“, erklärt der Fachmann. Dadurch wird die Sicht an den Seiten nicht verzerrt oder durch einen zu engen Rahmen eingeengt. Aber auch das Clip-in-System bietet eine hervorragende Möglichkeit, um Sportbrillen mit optischer Korrektur aufzurüsten.

Um bei Freizeitbetätigungen einen klaren Durchblick zu haben, empfiehlt Gschweidl generell allen Sportbegeisterten unbedingt eine Sportbrille zu verwenden. Diese schützt nicht nur vor Zugluft und tränenden Augen, die die Sicht beeinträchtigen, sondern ebenso vor Blendungen, intensiven UV-Strahlen, Schmutz- und Staubpartikeln sowie vor Insekten.

Eine optimale Sportbrille soll aber unbedingt den individuellen Eigenheiten der Sportart angepasst sein. So sollten Biker und Mountainbiker zu einem Sehbehelf mit großem Sichtfeld greifen, der zudem rutschfest ist und sich nicht beschlägt. Läufer, Jogger und Walker sind mit Gläsern, die sich den wechselnden Lichtverhältnissen anpassen, auf der sicheren Seite. Für Segler, Surfer, Kanuten und auch für Angler sind polarisierende Gläser das Nonplusultra. Golfer schwören auf Orange- und Brauntönungen, durch die sich Rough und Green hervorragend unterscheiden und auch die Ballsuche um einiges leichter wird. Für Ballsportarten eignen sich Brillen, die extrem robust und stabil sind. Wer auch im Sommer auf dem Gletscher Ski fährt, sollte unbedingt eine getönte Brille tragen, die an den Seiten möglichst weit hinten abschließt, um die Augen vor UV-Strahlung und Zugluft zu schützen.

Tipps für den Kauf der richtigen Sportbrille:

Das Brillenglas soll leicht, bruchsicher, entspiegelt, kratzfest und Anti-Fog-beschichtet sein. Das wird mit dem High-Tech-Material Polycarbonat erzielt. Elastische Bänder zur Verbindung der Bügel sowie gepolsterte Nasen- und Seitenstege geben der Brille Halt und schützen vor Verletzungen. Ein Ventilationssystem in der Nasenbrücke verbessert den Luftaustausch und verhindert dadurch ein Beschlagen der Gläser.

Augenoptik Gschweidl hält für Sie ein breites Sortiment an High-Tech-Sportbrillen bereit und garantiert eine optimale Anpassung. 

 

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